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InfosTechnische Hilfsmittel

Wo bekommt man Lichtsignal- oder Vibrationsanlagen?
Beim Hörgeräteakustiker oder direkt beim Hersteller.

Wer übernimmt die Kosten für Licht- oder Vibrationsanlagen?
Die gesetzlichen Krankenkassen erkennen Lichtsignalanlagen, Vibrationsmeldegeräte, Licht- und Vibrationswecker als Hilfsmittel an. Sie sind im Hilfsmittelverzeichnis der gesetzlichen Krankenkassen in der Produktgruppe 16 („Kommunikationshilfen“) aufgeführt.
Licht- und Vibrationsanlagen müssen Sie beantragen. Dazu brauchen Sie eine Hilfsmittelverordnung von Ihrem Arzt, mit der er bestätigt, dass Sie auf darauf angewiesen sind und einen Kostenvoranschlag. Den Antrag stellen Sie bei Ihrer Krankenkasse. Die Höhe des Zuschusses ist unterschiedlich je nach Produkt, Bedarf und Krankenkasse. Für Licht- oder Vibrationsanlagen, die nicht zuhause, sondern am Arbeitsplatz benötigt werden, sind die Krankenkassen nicht zuständig. In dem Fall wenden Sie sich bitte an den Betriebsrat oder Behindertenbeauftragten Ihrer Firma, an das Integrationsamt, oder an die Reha-Servicestellen der Agenturen für Arbeit.

Wo bekomme ich einen nicht-akustischen Funkrauchmelder?
Gehörlose können die akustischen Signale von handelsüblichen Rauchmeldern nicht hören. Damit sie im Fall eines Feuers rechtzeitig alarmiert werden, ist es sinnvoll, Funkrauchmelder einzusetzen, die Licht- oder Vibrationssignale senden. Diese sind u.a. bei den Firmen, die auch andere Licht- und Vibrationsanlagen anbieten, erhältlich. Zum Teil sind die Funkrauchmelder in bereits bestehende Licht- und Vibrationsanlagen integrierbar.

Werden die Kosten für Funkrauchmelder übernommen?
Kosten für Funkrauchmelder werden nicht von der Krankenkasse bezahlt. Die Firma Humantechnik GmbH hat einen Antrag bei den Spitzenverbänden der gesetzlichen Krankenkassen gestellt, um zu erreichen, dass der Funkrauchmelder in den Hilfsmittelkatalog aufgenommen wird. Auch der Deutsche Gehörlosen-Bund hat in einer Stellungnahme gefordert, dass die Kosten für Funkrauchmelder von den Krankenkassen nach SGB V, § 128 übernommen werden. Bisher gibt es dazu aber noch keine Zusage.

 

Hier finden Sie eine Übersicht über Firmen, die technische Hilfsmittel für Gehörlose anbieten:

Auf dieser Seite finden Sie Informationen über technische Hilfsmittel für Hörgeschädigte. Schreib- und Bildtelefone, Lichtsignalanlagen oder Licht- und Vibrationsgeräte sind ganz nützlich für hörgeschädigte Menschen. Die Kosten für solche Hilfsmittel können beispielsweise von den gesetzlichen Krankenkassen oder anderen Reha-Trägern übernommen werden.

Hier eine Übersicht über die Anbieter:


hgt

Hörgeschädigten Technik B&K GmbH
Siemensstraße 13
48341 Altenberge

Tel: 02505 / 603
Fax: 02505 / 3659
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
www.hgt.de

 


Humantechnik

HUMANTECHNIK GmbH
Hauptwerk
Im Wörth 25
79576 Weil am Rhein

Tel: 07621 / 95689-0
Fax: 07621 / 95689-70
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
www.humantechnik.com

 


Mobily ProCom

Mobily ProCom GmbH
Kommunikationstechnik für Hörgeschädigte
Balanstrasse 16
81669  München

Tel: 089 / 95789742
ST: 089 / 95789743
BT: 089 / 95760267
Fax: 089 / 9575241
SMS: 0173 / 33589153
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
www.mobilypro.com

 


Reha Com Tech

Reha-Com-Tech
Reha-Technik & Kommunikationstechnik für Hörgeschädigte
Ralf Oedekoven
Thebäerstr. 51
54292 Trier

Tel: 0651 / 9945680
Fax: 0651 / 9945681
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
www.reha-com-tech.de