Deutscher Gehörlosen-Bund e.V.
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Arbeitstagung zum Thema

15. Mai 2016

Am Freitag, 20. Mai und Samstag, 21. Mai 2016 führt der Gehörlosenverband München und Umland e. V. (GMU)  in Kooperation mit uns eine Arbeitstagung zum Thema "Taube Flüchtlinge und Migranten" durch. Die Referenten sind Ege Karar und Harro Drescher.

Die Arbeitstagung findet im Gehörlosenverband München und Umland, Lohengrinstraße 11, 81925 München statt.

Am Freitag findet von 15.30 bis 18 Uhr ein Workshop für gehörlose Flüchtlinge und Migranten statt (siehe Plakat).

Im Anschluss daran findet das KoFo "Willkommenskultur in der Deutschen Gebärdensprachgemeinschaft" statt.

Am Samstag findet von 9.30 bis 16 Uhr ein Workshop für alle Ehrenamtlichen in der Flüchtlingsarbeit statt. In dem Workshop wird der Abbau von Vorurteilen und Barrieren besprochen. Außerdem wird das Thema gemeinsame Struktur für die Flüchtlingshilfe behandelt (siehe Plakat)

Hintergrund der Arbeitstagung:
Die Situation von Flüchtlingen ist oft sehr problematisch und die Begleitung sehr zeitintensiv. Vor allem die Unterstützung der gehörlosen Flüchtlinge benötigt viel Zeit. Die gehörlosen Flüchtlinge sind meist in unterschiedlichen Einrichtungen untergebracht und dort sehr auf sich allein gestellt.

Bei der Arbeitstagung wollen wir zusammen diskutieren. Es ist sehr wichtig, gut vernetzt zu arbeiten und stets im Austausch miteinander zu bleiben.

Anmeldung bei Sabrina Göb unter oba-sd@gmu.de
Anmeldeschluss: 18.05.2016 ! - Die Teilnahme ist kostenlos.

Hier finden Sie weitere Informationen.


Willkommenstag: Landeskirche macht aufmerksam auf gehörlose Flüchtlinge

Kompetente Dolmetschleistungen zu gewähren ist nötig und schwierig

Bei einem Willkommenstag für gehörlose Flüchtlinge im Landeskirchenamt in Detmold wurde um Verständnis geworben für die besondere Situation nach Deutschland geflüchteter gehörloser Menschen. Über deren Schwierigkeiten, sich verständlich zu machen in einer ihnen fremden Umgebung, berichtete Harro Drescher (Köln), ehrenamtlicher Beauftragter für Migration und Flüchtlinge des NRW-Landesverbandes der Gehörlosen. 


Zugeschnittene Materialübersichten über Gesundheitliche Information und Aufklärung für geflüchtete Familien

Unter dem Titel “Arbeit mit Flüchtlingsfamilien” bietet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) auf dem Internetportal www.kindergesundheit-info.de nun speziell für die gesundheitliche Information und Aufklärung von geflüchteten Familien zugeschnittene Materialübersichten an.

Es gibt hilfreiche bebilderte und mehrsprachige Materialien und weiterführende Links.


Statistisches Bundesamt stellt Datenreport zu Migration und Integration vor

01. Mai 2016

Wie leben Migranten in Deutschland? Wie gut sind Zuwanderer in Ausbildung und Beruf integriert? Wo liegen die Herausforderungen angesichts der aktuellen Zuwanderung? Im "Datenreport 2016" werden Statistiken mit Erkenntnissen der Sozialforschung zu den Erwartungen und Einstellungen der Menschen kombiniert.


International Conference of Refugees / Migrants 2016

15. Februar 2016 | 26. bis 28. Februar 2016 in Hamburg

Geflüchtete, Migrant*innen, Unterstützer*innen und Aktivist*innen mit unterschiedlichen Hintergründen werden für drei Tage am Kampnagel Theater in Hamburg zusammenkommen.

Der Titel: "The struggle of refugees. How to go on? Stop war on migrants! - INTERNATIONAL CONFERENCE OF REFUGEES AND MIGRANTS - 26. - 28. Februar 2016"

Für die gehörlose / gebärdensprachige Menschen sind die Gebärdensprachdolmetscher*innen in DGS (Deutsche Gebärdensprache) komplett vom 26. bis 28. Februar 2016 und IS (Internationale Gebärdensprache) nur am Freitag, 26. Februar 2016 an dieser Tagung anwesend.

Die Migrationsbeauftragte vom Gehörlosenverband Hamburg e.V. Asha Rajashekhar und ihr Team bieten das Workshop für Deaf Refugees (was sie brauchen) und Supporter (Struktur der Netzwerkarbeit) an.

Siehe hier auf der Homepage.
Erklärungen hier.

Übersetztes Video für gehörlose/ gebärdensprachige Menschen hier.


Pressemitteilung von Tess Relay-Dienste GmbH und telesign Deutschland GmbH

Die Betreuung von gehörlosen Flüchtlingen stellt eine besondere Herausforderung da. Um eine schnelle und direkte Kommunikation mit deutschen Behörden sowie Organisationen zu gewährleisten, können ehrenamtliche Helfer des Deutschen Gehörlosen-Bundes e. V. (DGB) ab sofort kostenlose Telefondolmetschdienste in Deutscher Gebärdensprache und Schriftsprache nutzen. Diese stellen die beiden Anbieter von Telefondolmetschen. Tess - Relay Dienste GmbH und Telesign Deutschland GmbH zur Verfügung.


Bericht über die Arbeitstagung Migration und Flüchtlinge

Zur ersten Arbeitstagung über taube Flüchtlinge in Aachen vom 13. bis 14.11.2015 sind 14 taube und hörende Personen nach Aachen gekommen. Dort wurden die Berichte diverser Gruppen vorgestellt, welche Gruppe wo was geschafft hat oder wo es Hindernisse gab.

Nach dem Austausch sind dann Vorstellungen und Planungen für die Zukunft entwickelt worden. Es ist nach wie vor wichtig, dass ehrenamtliche Helfer, Stadtverbände, Fachverbände und Landesverbände Hand in Hand und gut vernetzt arbeiten. Es wurde auch eine Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft der Hörgeschädigten vereinbart. Nun haben sich Tess und Telesign erklärt, das Engagement des DGB-Referats"Migration und Flüchtlinge" zu unterstützen. Dafür stellen Tess und Telesign ihre Telefondolmetschdienste für die Telefonate des Referats im Rahmen dieser Tätigkeit kostenlos zur Verfügung. Ein Dank an Tess und Telesign!

Mehr im Bericht über die Arbeitstagung im PDF


DGB- Arbeitstagung „Migration und Flüchtlinge“

Der DGB möchte Euch für den Freitag 13. November, 15.30 bis 19 Uhr und Samstag, 14. Nov., 10 – 16 Uhr herzlich zur Arbeitstagung „Migration und Flüchtlinge“ nach Aachen einladen.

Momentan ist die Situation so, dass viele Flüchtlinge in unser Land kommen. Darunter auch Gehörlose, die vereinzelt in unterschiedlichen Einrichtungen untergebracht werden und dort sehr auf sich alleine gestellt sind.

Wir wollen die Berichte dieser Gruppen sammeln und schauen, welche Gruppe wo was geschafft hat oder wo es Hindernisse gab. Mit diesem Rückblick als Grundlage wollen wir dann Vorstellungen und Planungen für die Zukunft entwerfen. Es ist wichtig, dass ehrenamtliche Helfer, Stadtverbände, Fachverbände und Landesverbände Hand in Hand und gut vernetzt arbeiten. Dazu brauchen wir einen Plan, wie dies funktionieren kann und welche Strukturen dafür benötigt werden.

Siehe hier das Schreiben von Ege Karar, dem Bundesreferenten für Migration und Flüchtlinge.